1.
Prüfen Sie, ob das Gehäuse einen gepflegten Eindruck macht.
Sind Dellen, Kratzer, oder abgeplatzte Stellen zu sehen,
lässt dies auf ein bewegtes Leben des Gerätes
schließen. Innere Schäden sind dann nicht
auszuschließen.
2.
Lässt
sich das Objektiv leicht einsetzen und wieder abnehmen?
Schwergängigkeit und kratzend, schabende Geräusche
sind bedenklich.
3.
Ist
die Vergütungsschicht des Objektivs makellos? Es sollten
keine Punkte, Schlieren oder Flecken zu erkennen sein. Schleifspuren
von zu häufigem Reinigen wirken wie ein Weichzeichnervorsatz.
4.
Funktionieren alle mechanischen Einstellteile ohne zu klemmen absolut
leicht und spielfrei?
5.
Um
die Abblendfunktion der Blende zu testen, stellen Sie das
Verschlusszeitenrad auf "B" oder "bulb" und lösen aus.
Durch Drehen am Blendenring stellen Sie fest, ob sich die
Blende auf den vorher eingestellten Wert schließt.
6.
Mit
einem Probefilm testen Sie den Filmtransport und das Bildzählwerk.
Alles muss leichtgängig gehen.
7.
Die
Kamerarückwand muss sich problemlos öffnen und
schließen lassen. Das Dichtungsmaterial muss in einwandfreiem
Zustand sein, darf nicht krümeln oder gar ganz fehlen.
8.
Schauen
Sie sich, soweit vorhanden, die elektronischen Kontakte
an. Korrosion sollte misstrauisch machen! Auch die Kontakte
im Batteriefach müssen frei von Korrosion sein!
9.
Testen
Sie die Auslösung eines Blitzgerätes über
den Blitzschuh und, falls vorhanden, über die Synchronbuchse.
10.
Arbeitet der Belichtungsmesser richtig?
Machen
Sie Probeaufnahmen immer auf Diafilm. Nur er zeigt, ob die
Belichtungssteuerung der Kamera korrekt arbeitet.
Download Kaufvertragsformular (pdf)